Wolfskinder

 

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Ausstellung des Wolfskinder.Geschichtsvereins e.V.

Dauerausstellung in dem "Haus der Wolfskinder" in Mikytai/Mikieten

Am 28. Juli 2006 wurde in der Kirche von Vilkiskiai/Willkischken die erste litauische Ausstellung über Wolfskinder unter dem Titel Prarastas Rytu Prusijos istorija: "Vilku vaiku likimai" "Verlorene Geschichte Ostpreußens. Das Schicksal der Wolfskinder" eröffnet. Ort und Zeitpunkt sind nicht zufällig gewählt.

Eröfnung Ausstellung

Innerhalb des gleichen Gemeindebezirks Pagegiai/Pogegen entsteht noch in diesem Jahr "Vilku vaiku namai", das "Haus der Wolfskinder", das eine Dauerausstellung zu diesem Thema enthalten wird und von Bildungsprogrammen besonders für Schulklassen begleitet wird.

Die Ausstellungseröffnung, auf der die Autorinnen der Ausstellung Dr. Ruth Leiserowitz und Dr. Silva Pocyte, sprachen, sowie die Vorsitzende des Vereins der Wolfskinder in Litauen, Luise Quietsch und der Organisator und Begründer von "Vilku vaiku namai", Ricardas Savickas, folgte ein Konzert mit Martynas  Svegzda von Bekker, Povilas Jacunskas und Indre Baikstyte.  

Aufruf
Für die Dauerausstellung in dem Haus der Wolfskinder das  in Mikytai/Mikieten ganz in der Nähe des Denkmals für die Wolfskinder an der Kreuzung nach Sovetsk/Tilsit eingerichtet wird, bereitet der Verein Wolfskinder.Geschichtsverein e.V. (Berlin) die Ausstellung vor.
Dafür suchen wir weitere Dokumente, Kopien von Photos und Briefen, sowie aufgezeichnete Erinnerungen.
Auf Ihre Einsendungen, die Sie selbstverständlich zurück erhalten, warten gespannt die Historikerinnen vom Verein für die Geschichte der Wolfskinder e.V.

Dr. Ruth Leiserowitz (geb. Kibelka)
Maria Schultz

Kontakt: Wolfskinder.Geschichtsverein e.V.
c/o Dr. Ruth Leiserowitz
Friedrichstraße 95
10117 Berlin
Tel.: 030-20962280
Fax: 030-20962281
Email:
info@wolfskinder-geschichtsverein.de

 Wolfskinder
deutsch geboren - litauisch aufgewachsen

Bisherige Ausstellungsorte in Deutschland:

18. Oktober 2008 in der Botschaft der Republik Litauen, Berlin 

Filmprojektpräsentation und  Ausstellungseröffnung

Wolfskinder
deutsch geboren - litauisch aufgewachsen

Im Rahmen des Baltic Film Festivals,
des Deutsch - baltischen Kulturjahres 2008 und
in Kooperation mit der Produktionsfirma „Videorama“, Litauen

18. Oktober 2008 in der Botschaft der Republik Litauen

mit
Botschafter Evaldas Ignatavičius
Gudrun Holz, Leiterin des Baltic Film Festivals
Filmprojektpräsentation „Wir sind Wolfskinder“
in Anwesenheit des Filmteams und der Filmkritikerin Grazina Arlickaite
Maria Schultz, Wolfskinder.Geschichtsverein e.V., Eröffnung der Ausstellung

Schloß Stetten

Ab dem 1. September 2006 wurde die Ausstellung über Wolfskinder mit Bildern und Dokumenten in Schloß Stetten bei 74653 Künzelsau gezeigt. Anlaß war der Besuch von Wolfskindern aus Litauen und die Feier "15 Jahre Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Republiken Litauen, Lettland und Estland".

Lutherstadt Wittenberg Evangelischen Akademie 
4. März bis September 2005

Pressebericht in der Mitteldeutschen Zeitung vom 7. März 05

Im Herbst 1947 kamen aus Ostpreußen insgesamt 3000 Waisenkinder nach Sachsen-Anhalt. Ein Teil dieser Kinder war seit 1946 in sowjetischen Kinderheimen untergebracht, für viele andere fand sich dort jedoch kein Platz. Sie waren in Litauen unterwegs gewesen oder von Dorf zu Dorf vagabundiert, wie es auch unter der Überschrift "3000 Waisenkinder" in der mitteldeutschen Zeitung FREIHEIT vom 13. Dezember 1947 berichtet wurde.

Lutherstadt Wittenberg kann auf ein besonderes Kapitel in der Geschichte der Wolfskinder verweisen: Kinderheim Zimmermannstr.

1947 bekam der Bezirksausschuß der Volkssolidarität in Halle von der Bezirksregierung den Auftrag, für 126 elternlose Kinder aus Königsberg ein Kinderheim zu schaffen. Dieses Heim wurde am 18. Dezember 1947 in der Zimmermannstr. 25, der ehemaligen Herberge zur Heimat, eingerichtet und bis 1949 unterhalten. Das ehemalige Kinderheim befindet sich in der heutigen Zimmermannstr. 25.

Für Materialien und Unterstützung danken wir dem Haus der Geschichte, PFLUG e.V., dem Stadtarchiv Wittenberg, dem Bundesarchiv Berlin, dem Litauischen Staatsarchiv Vilnius und verschiedenen Wolfskindern.